Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die Erbringung von Dienstleistungen von sun & sparks career coaching, Inhaberin: Sabrina Rest (Einzelunternehmerin nach maltesischem Recht), Viewpoint BLK B FL 58, Triq Charles Sciberras, STJ1594 St. Julian’s, MT, Registration No./VAT No. MT32466236, E-Mail: sabrina@sunandsparks.com (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

Zur besseren Lesbarkeit wird auf geschlechtsspezifische Differenzierungen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

1. Allgemeines

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, wenn für den Auftragnehmer ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Auftraggebers zuwiderläuft.

1.3 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.

1.4 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbständiger Unternehmer folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:

Karrierecoaching, berufliche Neuorientierung, Coaching & Bewerbungstraining, 1:1 Coaching (online oder ggf. vor Ort), Gruppenprogramme, Workshops sowie digitale Inhalte (z. B. Kurse, Materialien und Aufzeichnungen).

Die konkrete Ausgestaltung der Leistungen erfolgt ausschließlich auf Grundlage individueller Vereinbarungen.

2.2 Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber. Die Leistungen stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar.

2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.

2.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertragsgemäß geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch etwaigen Weisungen im Hinblick auf die Art der Erbringung seiner Leistungen, den Ort der Leistungserbringung ebenso wie die Zeit der Leistungserbringung nicht unterworfen. Er wird jedoch bei der Einteilung der Tätigkeitstage und bei der Zeiteinteilung an diesen Tagen diese selbst in der Weise festlegen, dass eine optimale Effizienz bei seiner Tätigkeit und bei der Realisierung des Vertragsgegenstandes erzielt wird. Die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer erfolgt lediglich in Abstimmung und in Koordination mit dem Auftraggeber.

2.5 Der Auftragnehmer schuldet keinen konkreten beruflichen oder finanziellen Erfolg. Coaching ist eine individuelle Begleitung und ersetzt keine eigene Entscheidung oder Umsetzung.

2.6 Sämtliche im Rahmen der Leistung bereitgestellten Inhalte, Unterlagen, Konzepte, Methoden, digitalen Inhalte und Aufzeichnungen bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für eigene persönliche Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig.

2.7 Der Auftraggeber ist für die Umsetzung der im Rahmen der Zusammenarbeit erarbeiteten Inhalte selbst verantwortlich.

3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Es obliegt dem Auftraggeber, die zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig, korrekt und rechtzeitig bereitzustellen.

Verzögerungen oder Mehraufwände, die aufgrund einer verspäteten, unvollständigen oder fehlerhaften Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer ist in diesen Fällen berechtigt, vereinbarte Termine angemessen anzupassen sowie einen daraus entstehenden Mehraufwand gesondert zu berechnen. Die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung / Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.

4. Aufzeichnung von Coachingsitzungen

Im Rahmen unserer Coaching-Dienstleistungen werden Coaching-Sitzungen mit Fathom (einem Online-Tool zur Aufzeichnung und Analyse von Sitzungen) aufgezeichnet. Dies dient der Nachbereitung, der Reflexion des Coaching-Prozesses und der Weiterentwicklung der Teilnehmer. Die Aufzeichnungen sind für die Teilnehmer jederzeit zugänglich, sodass sie die Sitzungen nachhören und nachschauen können.

4.1 Zweck der Aufzeichnung

Die Aufzeichnung der Coaching-Sitzungen verfolgt folgende Zwecke:

  • Nachbereitung und Reflexion des Coaching-Prozesses.

  • Erstellung von Zusammenfassungen und Zielen.

  • Erreichung einer kontinuierlichen Weiterentwicklung durch die Möglichkeit, vergangene Sitzungen jederzeit einzusehen.

4.2 Erhebung und Verarbeitung der Daten

Es werden Audio- und/oder Videoaufnahmen sowie Bildschirmaufnahmen der Coaching-Sitzungen erfasst, je nachdem, was für die Sitzung erforderlich ist. Diese Aufzeichnungen werden durch das Fathom-Tool durchgeführt, das zur Speicherung und Bereitstellung der Sitzungen genutzt wird.

4.3 Einwilligung zur Aufzeichnung

Die Aufzeichnungen erfolgen nicht bei jeder Sitzung neu, sondern auf Grundlage einer einmaligen, allgemeinen Einwilligung des Teilnehmers zu Beginn der Coaching-Beziehung. Die Einwilligung kann im Rahmen des Buchungsprozesses, vor Beginn der Sitzung oder über gesonderte datenschutzrechtliche Erklärungen erfolgen. Durch die Zustimmung zu diesen AGB erklärt sich der Teilnehmer mit der Aufzeichnung der Sitzungen einverstanden. Diese Einwilligung umfasst:

  • Die Aufzeichnung der Coaching-Sitzungen.

  • Den Zugang des Teilnehmers zu den Aufzeichnungen, die jederzeit eingesehen und nachgehört werden können.

  • Die Nutzung der Aufzeichnungen zur Nachbereitung und Verbesserung des Coaching-Prozesses.

4.4 Speicherung und Schutz der Aufzeichnungen

Die Aufzeichnungen werden sicher und verschlüsselt über Fathom gespeichert. Fathom entspricht den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und stellt sicher, dass die Daten nur für den vorgesehenen Zweck genutzt und nicht an Dritte weitergegeben werden, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Die Daten sind durch Verschlüsselung und Zugangskontrollen geschützt. Nur autorisierte Personen haben Zugriff auf die Aufzeichnungen.

4.5 Zugang und Nutzungsrechte

Die Teilnehmer haben das Recht, jederzeit Zugriff auf die Aufzeichnungen ihrer Sitzungen zu erhalten. Diese Aufzeichnungen sind so lange verfügbar, wie der Coaching-Prozess läuft und der Teilnehmer das Coaching aktiv in Anspruch nimmt.

4.6 Datenaufbewahrung und Löschung

Die Aufzeichnungen werden für die Dauer des Coaching-Verhältnisses sowie für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten nach Abschluss des Coachings aufbewahrt. Nach Ablauf dieser Frist werden die Aufzeichnungen entweder gelöscht oder anonymisiert, es sei denn, gesetzliche Aufbewahrungspflichten erfordern eine längere Aufbewahrung.

4.7 Rechte der Teilnehmer

Die Teilnehmer haben jederzeit das Recht, Auskunft über die von ihnen gespeicherten Aufzeichnungen zu verlangen, Berichtigungen oder Löschungen dieser Daten zu beantragen. Zudem steht es ihnen frei, ihre Einwilligung zur Aufzeichnung jederzeit zu widerrufen. Ein Widerruf der Einwilligung betrifft jedoch nur zukünftige Aufzeichnungen und nicht bereits erstellte Aufzeichnungen, die für die Nachbereitung verwendet wurden.

4.8 Subunternehmer und Drittanbieter

Das Fathom-Tool wird als Drittanbieter genutzt, um die Aufzeichnungen zu speichern und bereitzustellen. Fathom garantiert, dass die Datenschutzanforderungen der DSGVO eingehalten werden. In keinem Fall werden die Aufzeichnungen ohne die ausdrückliche Zustimmung des Teilnehmers an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

4.9 Widerruf der Einwilligung

Der Teilnehmer hat das Recht, seine Einwilligung zur Aufzeichnung jederzeit zu widerrufen. Der Widerruf ist nur für zukünftige Sitzungen wirksam. Bereits erstellte Aufzeichnungen, die zur Nachbereitung und Reflexion des Coaching-Prozesses verwendet wurden, bleiben erhalten. Der Widerruf muss schriftlich erfolgen.

4.10 Einwilligung zur Nutzung von Fathom

Der Teilnehmer stimmt zu, dass die Fathom-Software zur Speicherung und Bereitstellung der Aufzeichnungen verwendet wird. Die Nutzung dieses Tools erfolgt im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen der DSGVO. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und zum Schutz der Aufzeichnungen sind in der Datenschutzerklärung von Fathom einsehbar.

4.11 Schlussbestimmungen

Durch die Zustimmung zu diesen AGB erklärt sich der Teilnehmer mit den hier dargestellten Bedingungen zur Aufzeichnung, Speicherung und Nutzung der Coaching-Sitzungen einverstanden. Alle Änderungen der AGB, insbesondere bezüglich der Aufzeichnung und Nutzung der Daten, werden dem Teilnehmer rechtzeitig mitgeteilt.

5. Aufzeichnung von Calls

Im Rahmen des Programms „Spark your career“ werden Welcome-Calls und Q&A-Calls aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen dienen der Nachbereitung, der Reflexion des Coaching-Prozesses und der Weiterentwicklung der Teilnehmer. Die Aufzeichnungen werden den Teilnehmern nach der Sitzung zur Verfügung gestellt, sodass sie die Calls jederzeit nachhören und nachschauen können.

5.1 Zweck der Aufzeichnung

Die Aufzeichnungen werden zu folgenden Zwecken erstellt:

  • Nachbereitung und Reflexion des Coaching-Prozesses.

  • Erstellung von Zusammenfassungen und Zielen.

  • Kontinuierliche Weiterentwicklung durch die Möglichkeit, vergangene Calls jederzeit einzusehen.

5.2 Erhebung und Verarbeitung der Daten

Die Welcome-Calls und Q&A-Calls werden mittels Online-Tools (z. B. Zoom oder andere Tools) audio-visuell aufgezeichnet, einschließlich Videoaufnahmen, Audioaufnahmen und Bildschirmaufnahmen. Diese Aufzeichnungen werden gespeichert und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

5.3 Einwilligung zur Aufzeichnung

Die Aufzeichnungen erfolgen auf Grundlage einer einmaligen, allgemeinen Einwilligung des Teilnehmers zu Beginn des Programms. Die Einwilligung kann im Rahmen des Buchungsprozesses, vor Beginn der Sitzung oder über gesonderte datenschutzrechtliche Erklärungen erfolgen. Durch die Zustimmung zu diesen AGB erklärt sich der Teilnehmer mit der Aufzeichnung der Calls einverstanden. Diese Einwilligung umfasst:

  • Die Aufzeichnung der Welcome-Calls und Q&A-Calls.

  • Den Zugang des Teilnehmers zu den Aufzeichnungen, die jederzeit eingesehen und nachgehört werden können.

  • Die Nutzung der Aufzeichnungen zur Nachbereitung und Verbesserung des Coaching-Prozesses.

5.4 Speicherung und Zugriff

Die Aufzeichnungen werden sicher auf Servern gespeichert, die den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen. Der Zugriff auf die Aufzeichnungen ist nur für autorisierte Personen möglich. Die Teilnehmer haben jederzeit das Recht, auf ihre Aufzeichnungen zuzugreifen und diese zu überprüfen.

5.5 Datenaufbewahrung und Löschung

Die Aufzeichnungen werden für die Dauer des Coaching-Verhältnisses und für maximal 12 Monate nach Abschluss des Coachings gespeichert. Nach dieser Frist werden die Aufzeichnungen entweder gelöscht oder anonymisiert, es sei denn, gesetzliche Aufbewahrungspflichten erfordern eine längere Aufbewahrung.

5.6 Widerruf der Einwilligung

Die Teilnehmer können ihre Einwilligung zur Aufzeichnung jederzeit widerrufen. Der Widerruf gilt nur für zukünftige Aufzeichnungen. Bereits erstellte Aufzeichnungen, die für die Nachbereitung und Reflexion des Coaching-Prozesses verwendet wurden, bleiben erhalten.

5.7 Drittanbieter

Die Aufzeichnungen der Coaching-Calls werden über verschiedene externe Anbieter wie Zoom oder andere ähnliche Tools gespeichert. Diese Anbieter garantieren, dass alle DSGVO-Anforderungen eingehalten werden. Weitere Informationen zu den Datenschutzrichtlinien der jeweiligen Tools sind in deren Datenschutzerklärungen einsehbar.

5.8 Übermittlung von Daten

Die Daten werden auf Servern gespeichert, die sich sowohl in der EU als auch in den USA befinden können. Die Übermittlung von Daten außerhalb der EU erfolgt auf Grundlage von Standardvertragsklauseln oder einem ähnlichen rechtlichen Mechanismus, der die Sicherheit und den Schutz der Daten gewährleistet.

5.9 Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (DPA)

Mit den jeweiligen Anbietern (z. B. Zoom oder anderen Tools) wurde ein Datenverarbeitungsvertrag (DPA) abgeschlossen, der die Verarbeitung der Aufzeichnungen gemäß den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) regelt.

5.10 Rechte der Teilnehmer

Die Teilnehmer haben jederzeit das Recht, Auskunft über die gespeicherten Aufzeichnungen zu verlangen, diese zu berichtigen oder zu löschen, sowie die Möglichkeit, ihre Einwilligung zur Aufzeichnung jederzeit zu widerrufen.

5.11 Kontakt für Datenschutzanfragen

Für Fragen zur Datenverarbeitung oder zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie uns unter dem Kontaktformular kontaktieren.

6. Vergütung

6.1 Die Vergütung wird individualvertraglich vereinbart.

6.2 Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, ist die Vergütung unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.

6.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber eine Rechnung per E-Mail (z. B. als PDF). Die Leistungserbringung oder Freischaltung digitaler Inhalte kann von der vollständigen Zahlung abhängig gemacht werden. Sofern die Zahlung nicht innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Rechnung erfolgt, gerät der Auftraggeber in Verzug. Ab Eintritt des Verzugs ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.

6.4 Sofern im Einzelfall eine Zahlung nach Leistungserbringung vereinbart wird, ist die Vergütung innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Rechnung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Nach Ablauf dieser Frist gerät der Auftraggeber ohne weitere Mahnung in Verzug. Ab Eintritt des Verzugs ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.

6.5 Kommt der Auftraggeber mit vereinbarten Zahlungen in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, den gesamten noch offenen Betrag sofort fällig zu stellen.

6.6 Alle angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils anwendbaren gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Bei Leistungen an Verbraucher richtet sich die Umsatzsteuer nach dem Wohnsitzland des Auftraggebers und wird entsprechend der geltenden EU-Vorschriften erhoben und abgeführt.

6.7 Der Auftragnehmer ist berechtigt, angemessene Vorschüsse oder Abschlagszahlungen zu verlangen. In diesen Fällen kann die Leistungserbringung oder Freischaltung digitaler Inhalte von der vorherigen Zahlung abhängig gemacht werden.

7. Absagebedingungen und Abrechnung

7.1 Absage von Terminen: Vereinbarte Termine sind verbindlich. Erfolgt eine Absage durch den Auftraggeber weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder erscheint der Auftraggeber nicht zum Termin, ist der Auftragnehmer berechtigt, den Termin in Rechnung zu stellen, sofern kein wichtiger Grund vorliegt.

7.2 Abrechnung von Beratungs-/Coachingleistungen: Die Beratung – sei es persönlich, telefonisch oder digital – wird in angefangenen 15 Minuten-Einheiten abgerechnet. Falls die Beratung weniger als 15 Minuten dauert, wird dennoch eine volle 15-Minuten-Einheit berechnet. Die Beratung wird auch dann in angefangenen 15 Minuten-Einheiten abgerechnet, wenn der Kunde die Sitzung vorzeitig beendet.

8. Haftung / Freistellung

8.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter. Die Haftung ist auf typische, vorhersehbare Schäden begrenzt. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere zugunsten von Verbraucher:innen, entgegenstehen.

8.2 Der Auftraggeber haftet für Schäden, die durch eine vorsätzliche oder rechtswidrige Nutzung der vom Auftragnehmer bereitgestellten Leistungen oder Inhalte entstehen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

8.3 Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt.

9. Vertragsdauer und Kündigung

9.1 Die Vertragsdauer und die Fristen zur ordentlichen Kündigung vereinbaren die Parteien individuell.

9.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

9.3 Der Auftragnehmer hat alle ihm überlassenen Unterlagen und sonstigen Inhalte nach Vertragsbeendigung unverzüglich nach Wahl des Auftraggebers zurückzugeben oder zu vernichten. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts daran ist ausgeschlossen. Elektronische Daten sind vollständig zu löschen. Ausgenommen davon sind Unterlagen und Daten, hinsichtlich derer eine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Aufbewahrungsfrist. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber auf dessen Verlangen die Löschung schriftlich zu bestätigen.

9.4 Im Falle einer vorzeitigen Beendigung des Vertrags sind bereits erbrachte Leistungen anteilig zu vergüten. Bereits vereinbarte Vergütungen für fest gebuchte Leistungen bleiben hiervon unberührt.

9.5 Onlinekurs „Spark your career“:
9.5.1 Der Vertrag für den Onlinekurs „Spark your career“ hat eine feste Laufzeit von 12 Monaten. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen, soweit nicht gesetzliche Rechte oder ein Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bestehen. Nach Ablauf der 12 Monate endet der Zugang zum Kurs. Eine Verlängerung des Zugriffs kann auf Anfrage des Auftraggebers erfolgen.

9.5.2 Coaching-Sitzungen:
Die im Rahmen des Programms „Spark your career“ enthaltenen 5 individuellen Coaching-Sessions sind 12 Monate ab Kaufdatum gültig. Nicht genutzte Sitzungen verfallen nach Ablauf dieser Frist.

9.5.3 Kündigung durch den Auftragnehmer:
Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, den Vertrag zu kündigen, wenn der Auftraggeber die vereinbarte Zahlung nicht leistet oder wesentliche Pflichten des Vertrages verletzt (z. B. mangelnde Mitwirkung oder Nichtnutzung der angebotenen Dienstleistungen). In einem solchen Fall ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag ohne weitere Verpflichtungen zu beenden.

10. Widerrufsrecht

10.1 Verbraucher:innen haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

10.2 Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen vorzeitig, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und der Auftraggeber zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Auftragnehmer mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert. Der Auftraggeber bestätigt ausdrücklich, dass er vor Beginn der Ausführung der Dienstleistung über den Verlust seines Widerrufsrechts informiert wurde.

10.3 Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Auftraggeber ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert. Der Auftraggeber bestätigt ausdrücklich, dass er vor Beginn der Ausführung der Dienstleistung über den Verlust seines Widerrufsrechts informiert wurde.

10.4 Im Falle eines Widerrufs sind bereits erbrachte Teilleistungen anteilig zu vergüten.

11. Vertraulichkeit und Datenschutz

11.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag zur Kenntnis gelangenden Vorgänge streng vertraulich behandeln. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten und / oder Dritten, die Zugang zu den vertragsgegenständlichen Informationen haben, aufzuerlegen. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.

11.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), einzuhalten. Sofern der Auftraggeber personenbezogene Daten übermittelt, stellt er sicher, dass diese rechtmäßig erhoben wurden und an den Auftragnehmer weitergegeben werden dürfen.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt das Recht von Malta unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher:innen bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unberührt.

12.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.

12.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.

12.4 Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

12.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Verträge zu ändern. Änderungen für bestehende Verträge erfolgen nur, soweit dies gesetzlich zulässig ist oder der Auftraggeber ausdrücklich zustimmt.

Unsere E-Mail-Adresse entnehmen Sie der Überschrift dieser AGB.

Stand: 29.3.2026